Bericht vom Perspektivenworkshop

am 17. Mai, 17:00 – 20:00 Uhr

Am 17. Mai fand im Sonnendeck am Niederkasseler Deich der Perspektivenworkshop zur Fläche südlich der Oberlöricker Straße mit rund 80 Teilnehmenden statt. Vor dem offiziellen Startschuss des Workshops bot sich den Interessierten die Gelegenheit bei Rundgängen die Fläche zu erkunden und sich über mögliche Rahmenbedingungen und erste Ideen einer zukünftigen Entwicklung auszutauschen.

Impressionen von den Rundgängen (Foto: Sebastian Becker)

Die Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, Frau Zuschke, eröffnete den Workshop und ermunterte alle Anwesenden in dieser „Stunde 0“ der Planung sich unvoreingenommen und offen auf die Diskussionen und erste Ideen einzulassen. Die Schirmherren des Planungs- und Beteiligungsverfahrens, der Bezirksbürgermeister Herr Tups und der Vorsitzende des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung Herr Dr. Fils, hoben die Bedeutung der Fläche für Lörick hervor und erinnerten an die wechselhafte Geschichte dieses Stadtraumes zwischen Dorf und Siedlung.

Diskussionen an den Thementischen (Foto: Sebastian Becker)

Anschließend wurde in vier Gruppen zu den Themen Städtebau, Mobilität, Nutzung und Freiraum intensiv gearbeitet. Anhand eines großen Modells wurde am Thementisch Städtebau diskutiert, wo bauliche Schwerpunkte auf der Fläche gesetzt werden können und wie ein Platz als neue Quartiersmitte aussehen könnte. Am Thementisch Mobilität wurden an einem Luftbild Verbesserungsvorschläge für die Erschließung der Fläche insbesondere für Fußgänger, Fahrradfahrer und den öffentlichen Personennahverkehr erörtert sowie Ideen entwickelt, wie Parkplätze in Quartiersgaragen konzentriert und um weitere Mobilitätsangebote ergänzt werden können. Am Themenstand Nutzung wurde den Fragen nachgegangen, wer die neuen Bewohnerinnen und Bewohner dieses neuen Stücks Lörick sein könnten und welche weiteren Nutzungen an diesem Standort wichtig sind. Empfohlen wurde eine Mischung – sowohl der neuen Bewohnerschaft als auch der zukünftigen Nutzungen, vom Wohnen bis zu Sport und Freizeitangeboten. Am Thementisch Freiraum versammelten sich die Workshopbesucherinnen und -besucher um ein Modell, das die Grün- und Freiraumstrukturen der Fläche und ihrer Umgebung abbildete. Bei den Diskussionen wurde Wert darauf gelegt, dass ausreichend Freiflächen für Sport- und Freizeitnutzungen Berücksichtigung finden und trotz Bebauung ein vielfältiger Lebensraum für eine ökologische Vielfalt erhalten bleibt.

Vorstellung der Ergebnisse im Plenum (Foto: Sebastian Becker)

Im Abschlussplenum fassten Berichterstatterinnen und Berichterstatter die Diskussionsergebnisse der Thementische kurz zusammen. Frau Zuschke verabschiedete die Anwesenden mit einer Danksagung für ihren Einsatz und Lob für die angenehme Atmosphäre und die guten Arbeitsergebnisse. In einem Ausblick skizzierte sie die nächsten Verfahrensschritte, in denen die Ergebnisse des Perspektivenworkshops aufbereitet und eine Beschlussvorlage zur Entwicklung der Fläche für die Politik vorbereitet werden. Der Perspektivenworkshop stellt neben der Internetseite einen ersten Beteiligungsbaustein dar, dem im Zuge der sich anschließenden Planungsschritte weitere folgen werden.